2/11/2008 10:46:13 AM   /   bonus.ch - News   /   Versicherung

Pollen im Anflug - schwere Zeiten für Allergiker

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Bald schwirren wieder Milliarden von Blütenpollen durch die Luft und reizen die Schleimhäute derjenigen, die allergisch darauf reagieren. Was hilft gegen Triefnase und verquollene Augen?

Immer mehr Menschen bekommen Beschwerden, wenn sie Blütenstaub (Pollen) von bestimmten Bäumen, Gräsern oder Unkräutern einatmen. Die gebräuchliche Bezeichnung “Heuschnupfen“ verrät die typischen Symptome: verstopfte Nase oder wässriger Schnupfen, Niesanfälle und Juckreiz in der Nase. Nicht selten verursachen die Pollenkörnchen zudem gerötete, brennende Augen und Tränenfluss.

Der Grund dafür ist ein folgenschwerer Irrtum des Immunsystems: Es hält manche Pollenarten für gefährlich und beginnt Abwehrstoffe (Antikörper) gegen sie zu bilden. Beim nächsten Pollenflug fangen die Antikörper die in Nase und Augen gelandeten Partikel ab, was Entzündungen und die geschilderten Beschwerden auslöst. Dies wird sich fortan bei jedem Kontakt mit den Pollen wiederholen. Eine Allergie ist demnach eine Immunreaktion auf normalerweise unschädliche Umweltstoffe.

Pollen identifizieren und meiden

- Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie vermuten, eine Pollenallergie zu haben. Mit einem Allergietest lassen sich die auslösenden Pollen meist herausfinden.
- Halten Sie sich möglichst wenig im Freien auf, wenn “Ihre“ Pollen fliegen. Achten Sie auf die Pollenvorhersage in Radio, TV und Tageszeitung.
- Lassen Sie Fenster und Aussentüren in der Pollensaison geschlossen. Bringen Sie an Ihren Fenstern Pollenschutzgitter an, damit Sie lüften können. Oder lüften Sie ohne Gitter nur kurz am Morgen.
- Geben Sie das Rauchen auf, denn der Rauch reizt die Schleimhäute und verschlimmert die Beschwerden.
- Waschen Sie in der Pollensaison jeden Abend vor dem Schlafengehen die Haare, um die Pollen darin zu entfernen.
- Waschen Sie Ihre Kleidung nach jedem Tragen. Hängen Sie getragene Kleider nicht im Schlafzimmer auf.
- Trocknen Sie frisch gewaschene Kleider und Wäsche nicht im Freien.
- Fahren Sie Auto mit geschlossenen Fenstern und ausgeschalteter Lüftung. Für Vielfahrer empfiehlt sich der Einbau eines Pollenfilters.
- Verbringen Sie Ihre Ferien am Meer oder im Hochgebirge, denn dort gibt es kaum Pollenflug.

Beschwerden rasch und langfristig lindern

- Gegen eine verstopfte oder laufende Nase helfen abschwellende Nasensprays, die Kortison oder antiallergische Wirkstoffe (Antihistaminika) enthalten. Lassen Sie sich beim Arzt oder in der Apotheke beraten, welches Mittel sich für Sie eignet.
- Bei starken Beschwerden können antiallergische Tabletten notwendig werden. Achten Sie darauf, ob Sie ein solches Mittel müde und unkonzentriert macht. Wenn ja, dürfen Sie damit nicht Auto fahren.
- Die sogenannte Hyposensibilisierung (Desensibilisierung) ist eine Methode, um den Irrtum des Immunsystems zu korrigieren. Regelmässig werden winzige Mengen der allergisierenden Pollenarten in die Haut eingebracht, damit sich das Immunsystem daran gewöhnt und die Produktion von Antikörpern drosselt. Die Behandlung dauert meist mehrere Jahre.

Akupunkturbehandlung

Manchen Kindern und Erwachsenen mit Heuschnupfen hilft eine Akupunkturbehandlung. Wird die Akupunktur von einem Arzt mit Anerkennung zur Leistungserbringung zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung mit anerkannter Akupunkturweiterbildung durchgeführt, wird diese durch die Grundversicherung nach Tarif rückvergütet. Eine ambulante Akupunkturbehandlung durch von uns anerkannte Komplementärtherapeuten wird zu 75 % aus den Zusatzversicherungen SANA oder COMPLETA rückerstattet.

Quelle Helsana, Februar 2008

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