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Teure Finanzfehler und unnötige Ausgaben: Was alle Schweizer.innen wissen sollten

Selbst die aufmerksamsten Verbraucher.innen können jährlich unbemerkt Hunderte oder sogar Tausende von Franken verlieren. Von schlecht den Bedürfnissen angepasste Versicherungen über vergessene Abonnements bis hin zu suboptimalen Finanzentscheidungen - bestimmte Fehler treten besonders häufig auf. Hier sind die 10 kostspieligsten Fehler und wie Sie sie vermeiden können.

Teure Finanzfehler und unnötige Ausgaben: Was alle Schweizer.innen wissen sollten1. Versicherungsangebote nicht vergleichen

Viele Verbraucher.innen bleiben jahrelang derselben Krankenkasse, Autoversicherung oder Hausratversicherung treu, ohne die Tarife zu vergleichen. Diese Passivität kann zwischen CHF 200.- und CHF 1'000.- pro Jahr kosten.

So können Sie Geld sparen: Nutzen Sie unsere Vergleichsrechner für Versicherungsprämien, um Ihre Deckungen zu überprüfen und mögliche Ersparnisse zu ermitteln. Durch einen Wechsel des Modells oder des Anbieters können Sie mehrere hundert Franken sparen.

2. Für ungenutzte Abonnements bezahlen

In Vergessenheit geratene Abonnements sind eine Hauptursache für unnötige Ausgaben:

  • Apps und Software (Dropxbox, Adobe, VPN usw.)
  • Streamingservice (Netflix, Disney+, Prime Video, Spotif, usw.)
  • Telefonie und Internet (Mobilfunkverträge, TV-Abonnements, zusätzliche Datenvolumen usw.)
  • Regelmässig wiederkehrende Dienstleistungen (monatliche Boxen, Zeitschriften, Clubs usw.)
  • Fakultative Versicherungen oder Finanzdienstleistungen
Diese Ausgaben können sich auf Hunderte von Franken pro Jahr belaufen, wenn Sie nicht regelmässig "ausmisten".

Lösung: Listen Sie alle Ihre Abonnements auf, evaluieren Sie die tatsächliche Nutzung und kündigen Sie diejenigen, die nicht genutzt werden. Überprüfen Sie auch Ihre Kontoauszüge, um vergessene Abbuchungen aufzuspüren.

3. Bankgebühren ignorieren

Die Gebühren für Bankkonten, Kreditkarten und wiederkehrende Transaktionen werden oft unterschätzt. Zu diesen unsichtbaren Kosten gehören:
  • Kontoführungsgebühren
  • Gebühren für Umrechnungen und Abhebungen im Ausland
  • Gebühren für zusätzliche Karten
So können Sie Geld sparen: Vergleichen Sie die für Ihr Profil geeigneten Bankangebote und entscheiden Sie sich für Konten mit niedrigen Gebühren. Finden Sie dank des Kreditkartenvergleichs die billigste Karte für Ihre Bezahlgewohnheiten. Das kann CHF 100 bis CHF 300 pro Jahr ausmachen.

4. Die tatsächlichen Kosten für Telefon- und Internetpakete unterschätzen

Mobilfunk- oder Internet-Flatrates können schnell zu teuer werden, insbesondere mit:
  • Ungenutzten Optionen
  • Befristete Sonderangebote, die schnell ablaufen
  • Enthaltene Dienste, die Sie nicht nutzen
Lösung: Analysieren Sie Ihren tatsächlichen Verbrauch und vergleichen Sie ihn mit Low-Cost-Angeboten oder Kombi-Angeboten (TV, Internet, Mobilfunk- und Festnetzvertrag). So können Sie Ihre Ausgaben um CHF 200 bis CHF 500 pro Jahr senken.

5. Verträge nicht verhandeln oder nicht neu verhandeln

Die Schweizer Verbraucher.innen zögern oft, Preisnachlässe zu verlangen oder Preise zu verhandeln, sei es für:
  • Versicherungen
  • Hypotheken
  • Energiekosten
  • Telekommunikationspakete
Auch 5 bis 10 % Rabatt können mehrere hundert Franken pro Jahr ausmachen. Kontaktieren Sie Ihre Lieferanten regelmässig, um von Sonderangeboten oder Spezialaktionen zu profitieren.

6. Promotionen und gesetzliche Fristen vergessen

Das Nichtbeachten von Verlängerungsterminen oder das Ignorieren von Jahrespromotionen führt zu unnötigen Zahlungen.

Lösung: Notieren Sie alle wichtigen Termine und aktivieren Sie Benachrichtigungen, um vor Vertragsende zu handeln.

7. Die Gesamtkosten eines Kaufs nicht berechnen

Manche Produkte scheinen beim Kauf günstig zu sein, verursachen jedoch zusätzliche Kosten: Wartung, Zubehör, Energie oder Garantieverlängerungen.

Beispiel: Ein kostengünstiges Haushaltsgerät muss möglicherweise häufiger ersetzt werden, was die Kosten über mehrere Jahre hinweg erhöht.

Lösung: Schätzen Sie vor jedem Kauf die Gesamtkosten für einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren.

8. Zu viele oder zu wenige Versicherungen abschliessen

Eine den Bedürfnissen schlecht angepasste Deckung führt entweder zu unnötigen Ausgaben oder zu einem erheblichen finanziellen Risiko.

Lösung: Passen Sie Ihre Versicherungen an Ihren tatsächlichen Bedarf an und überprüfen Sie, ob es Doppelversicherungen gibt, um zu vermeiden, dass Sie zweimal für denselben Versicherungsschutz bezahlen.

9. Die verfügbaren Zuschüsse und Ermässigungen nicht in Anspruch nehmen

Kantonale Beihilfen, Steuerabzüge und saisonale Sonderangebote werden oft ignoriert. Viele Schweizer Verbraucher.innen profitieren daher nicht von einfachen Sparmöglichkeiten.

Lösung: Informieren Sie sich jedes Jahr über Ihre Rechte und Sparmöglichkeiten, sei es in Bezug auf Steuern, Versicherungen oder Abonnements.

10. Kein Jahresbudget erstellen

Ohne regelmässige Nachverfolgung verliert man leicht die Kontrolle über seine Ausgaben und bezahlt weiterhin für unnötige Serviceleistungen.

Lösung: Erstellen Sie ein einfaches Jahresbudget, das Abonnements, Versicherungen, Fixkosten und potenzielle Ersparnisse umfasst.

Ein weiterer nützlicher Artikel zur Optimierung Ihres Budgets:

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