03.09.2010 07:56:16   /   bonus.ch - Pressemitteilung   /   Versicherung

Krankenversicherung: Endlich konkrete Zahlen, die Prämien 2011 steigen um 11%!

Der Vergleich der Krankenkassenprämien sowie unsere Ratschläge und Tipps helfen Ihnen, eine Krankenkasse zu finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht, und gleichzeitig zu sparen.

bonus.ch, die Vergleichsseite, hat die Prämienentwicklung für 2011 anhand der provisorischen Daten von Krankenkassen, die mehr als 50% der Schweizer Versicherungsnehmer repräsentieren, analysiert. Das Ergebnis zeigt: Der Prämienanstieg für 2011 ist erheblich!

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Versicherer gebeten, ihre provisorischen Prämien für 2011 nicht zu veröffentlichen. Die meisten Versicherer folgen der Direktive und veröffentlichen ihre Prämien weder auf ihren noch auf den Seiten ihrer Partner. Manche Versicherer haben dennoch vorausschauend gehandelt: um das massive Volumen der Anfragen innerhalb des verkürzten Zeitraums besser bewältigen zu können, haben Sie ihre provisorischen Prämien den Vergleichsseiten wie bonus.ch und vergleichen.ch übermittelt. In Erwartung der Veröffentlichung der vom BAG bewilligten Prämien, hat bonus.ch die provisorischen Prämien für 2011 analysiert und folgende Tendenzen identifiziert:

Die Prämien werden in 2011 um etwa 11% steigen. Die Berechnung von bonus.ch basiert auf den provisorischen Prämien gewichtet nach Anzahl der Versicherten jeder Krankenkasse und unter Berücksichtigung sämtliche Altersstufen, Franchisen, Versicherungsmodelle und Prämienregionen. Die Prozentzahl kann entsprechend der angewandten Berechnungsmethode variieren. Üblicherweise ermittelt das BAG seine Schätzungen ausschliesslich auf Basis der Franchise 300 (Erwachsene, traditionelles Versicherungsmodell). Die Berechnung nach dieser Methode ist jedoch nicht für alle Versicherten repräsentativ.

In der Deutschschweiz sind die Kantone Appenzell-Innerrhoden, Bern, Nidwalden und Uri am stärksten betroffen, mit einem Anstieg von mehr als 13%. Am massivsten ist die Prämienerhöhung in den Kantonen Uri mit 15.3% und Nidwalden mit 14.4%. In der Romandie ist das Wallis mit einer Prämienerhöhung von 14.1% der am stärksten betroffene Kanton. Von allen Schweizer Kantonen sind Genf, Jura, Neuenburg und Waadt am wenigsten betroffen: hier liegt der Prämienanstieg bei unter 9%, wobei Neuenburg mit 7.5% den niedrigsten Wert zeigt. In allen anderen Kantonen liegt der Anstieg zwischen 9% und 13%.

Wie bereits im letzten Jahr, trifft die Prämienerhöhung vor allem die jungen Leute. Die Krankenversicherungsprämien für junge Erwachsene (19-25 Jahre) werden um etwa 13.6% steigen. Das ist 3.8% mehr als bei den Erwachsenen. Die Prämien für Kinder werden im Durchschnitt um 8.1% erhöht. Einer neuen Anordnung des BAG zufolge, müssen die Krankenkassen Prämienrabatte, die höher sind als 15% sind, ab diesem Jahr bestätigen lassen. Deshalb werden sich manche Versicherte mit einem sehr hohen Anstieg infolge einer Reduzierung des Prämienrabatts konfrontiert sehen.

So muss auch mit einem hohen Anstieg der Prämien für Versicherte mit Wahlfranchisen, im Besonderen mit hohen Franchisen, gerechnet werden. Die Franchise CHF 1'500,- für junge Erwachsene wird sich am stärksten erhöhen: 15.6%, verglichen mit 10.9% für die Erwachsenen-Franchise. Im Gegensatz dazu steigt die Franchise CHF 300.- für junge Erwachsene um 12.0%, die für Erwachsene um 8.6%. Die Wahlfranchisen für Kinder steigen im Durchschnitt um 5.5%.

Ein Versicherungsnehmer, der im Kanton Bern wohnt, zur Kategorie "junge Erwachsene" gehört und eine Franchise CHF 2'500.- hat, wird sich mit einem Prämienanstieg von ca. 19.7% konfrontiert sehen, gegenüber Genf mit einem Anstieg von 12.9% für dasselbe Profil. Die Prämie für Erwachsene mit einer Franchise CHF 300.- wird in Bern um etwa 9.2% steigen, im Kanton Genf um 2.3%. Die Prämien für Kinder entwickeln sich in denselben Proportionen, mit einer Erhöhung von 8.2% in Bern gegenüber 4.2% in Genf.

Es wird deutlich, dass die am meisten betroffenen Versicherten Familien mit geringem Einkommen und mit kleinen Kindern, oder solchen, bei denen häufig noch die Eltern die Prämien für die Krankenkasse zahlen, sind. Durch das Embargo des BAG, können sich die Versicherten nicht anhand der provisorischen Prämien über die möglichen Auswirkung auf ihre eigene Situation informieren. Die Prämien rechtzeitig zu kennen, würde jedoch gerade denen helfen, die dieses Jahr besonders betroffen sind: Familien mit Kindern und jungen Erwachsenen!

Laut einer Verhaltensstudie*, die bonus.ch im Mai durchgeführt hat, würden 20% der Versicherten dieses Jahr die Krankenkasse wechseln, sollte diese ihre Prämie erhöhen. Trotz der fehlenden Information über die provisorischen Prämien können sich die Versicherten auf bonus.ch darüber informieren, wie man seinen Vertrag für die Krankenversicherung optimieren kann.

Tabellen und detaillierte Grafiken:

https://www.bonus.ch/Donnees/News-Sources/2010/Pdf/CommPresse20100903_DE.pdf

* Verhaltensstudie vom Mai 2010

https://www.bonus.ch/ND/Krankenkasse-dank-der-konkurrenz-konnten-90-der-ID201006021JAE.aspx

Unsere aktuellsten Pressemitteilungen:

bonus.ch: Krankenkassen-Zufriedenheitsumfrage 2010

https://www.bonus.ch/ND/Bonus-ch-krankenkassen-zufriedenheitsumfrage-2010-ID20100902149Q.aspx

Krankenversicherung: Mangelnde Transparenz bei den provisorischen Prämien benachteiligt die Versicherten

https://www.bonus.ch/ND/Krankenversicherung-mangelnde-transparenz-bei-den-provisorischen-praemien-ID2010083015V5.aspx

Für weitere Informationen:

bonus.ch S.A.
Eileen-Monika Schuch
Service Aktuariat
Avenue de Beaulieu 33
1004 Lausanne
021.312.55.91
schuch@bonus.ch

Lausanne, den 3. September 2010

     

 
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