11.09.2007 13:44:00   /   bonus.ch - News   /   Versicherung

Communiqué santésuisse - Medienkonferenz vom 11.09.2007

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Baustelle Gesundheitswesen: Wo die Politik seit Jahren ringt, demonstriert die Schweizer Bevölkerung zunehmend Reformfreudigkeit. Sei es die Neuordnung der Spital- und Pflegefinanzierung, die Senkung der Medikamentenpreise, die freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz oder die Lockerung des Vertragszwangs: Alle Vorschläge treffen gemäss der fünften Auflage der repräsentativen Bevölkerungsumfrage sondage santé auf Zustimmung.

Auch wenn die Ergebnisse der auf 1203 Interviews basierenden sondage santé Bürgerinnen und Bürgern einen starken Reformwillen attestieren, so soll das bisherige Gesundheitssystem nicht auf den Kopf gestellt werden. 82 Prozent der Bevölkerung möchten denn auch nicht auf das bisherige System mit Kopfprämien und individueller Prämienverbilligung verzichten. Vielmehr wird der Wunsch nach einer Optimierung des Systems offenkundig. Spitzenreiter mit 91 Prozent Zustimmung ist dabei das Vorhaben, die Medikamentenpreise in der Schweiz dem europäischen Durchschnitt anzupassen. Versicherte sind nicht mehr bereit, in der Schweiz für identische Arzneimittel einen zum Teil signifikant höheren Preis zu bezahlen als im grenznahen Ausland. Auch die Auflockerung des Territorialitätsprinzips ist für weite Teile der Bevölkerung kein Tabu mehr - 75 Prozent möchten Behandlungen im Ausland über die Krankenversicherung finanzieren lassen. Weiter finden mit 77 Prozent die einheitliche Spitalfinanzierung und mit 69 Prozent der neue Kostenteiler in der Alterspflege den Rückhalt in der Bevölkerung. santésuisse setzt sich für eine längerfristige Finanzierungsgrundlage der Pflegeleistungen ein. Die Vorlage, welche die SGK des Ständerates in der Differenzbereinigung genehmigte, geht in die richtige Richtung und wird von santésuisse befürwortet.

Vertrauen in die Beratung der Krankenversicherer wächst
Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich einen Krankenversicherer, der die Rechnungen der Leistungserbringer konsequent prüft. Das Anliegen bleibt seit Jahren praktisch unverändert populär. Damit die Krankenversicherer den Wunsch der Rechnungskontrolle uneingeschränkt erfüllen können, brauchen sie die notwendigen Angaben der Leistungserbringer. Nun lassen aber gerade die kostenintensiven Spitäler gegenüber den Krankenversicherern und ihren Versicherten die notwendige Transparenz vermissen.
Erstmals erklärten sich mehr als 50 Prozent der Befragten bereit, bei der Auswahl von Leistungserbringern den Empfehlungen der eigenen Krankenkasse zu folgen: Ein klarer Trend hin zu mehr Vertrauen in die eigene Kasse, waren doch im Jahre 2003 nur gerade 39 Prozent der Sondierten zu diesem Schritt bereit. Als weiteres Indiz dafür spricht, dass mit 57 Prozent erstmals eine Bevölkerungsmehrheit der Lockerung des Vertragszwangs zustimmt. So sollen die Krankenversicherer in Zukunft unter sämtlichen Leistungserbringern ihre Partner freier wählen können.

Bonus-Malus weiterhin populär
Bereits vor Jahresfrist hat santésuisse auf das positive Abschneiden des so genannten Bonus-Malus-Systems in der sondage santé hingewiesen. Rund 65 Prozent der Befragten meinten damals, dass Leute, die auf ihre Gesundheit achten, auch dafür belohnt werden sollen. Trotz der seither kontrovers geführten Diskussion sowie den kritischen Berichterstattungen und Kommentaren in den Medien ist die Zustimmung noch leicht auf 66 Prozent angestiegen.

Steckbrief der sondage santé
Die von santésuisse zum fünften Mal in Auftrag gegebene und von Neff-Pidoux Wissensmanagement, Bern, konzipierte und ausgewertete Bevölkerungsbefragung sondage santé wurde in der Zeit vom 11. Juni bis 7. Juli 2007 vom Marktforschungsinstitut DemoSCOPE aufgrund computergestützter Interviews durchgeführt. Die Grundgesamtheit der Befragung umfasst die Bevölkerung aus der Deutsch- und Westschweiz sowie dem Tessin im Alter zwischen 15 und 74 Jahren. Daraus wurde eine zufällige Stichprobe mit einer kombinierten Alters- und Geschlechtsquote entsprechend der Verhältnisse der Gesamtbevölkerung ausgewählt. Befragt wurden 702 Personen in der Deutschschweiz, 301 in der Westschweiz sowie 200 in der italienischen Schweiz. Für die Auswertung wurden die Ergebnisse entsprechend der Verteilung in der Gesamtbevölkerung gewichtet. Die beobachteten Resultate der Gesamtstichprobe sollten mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit und einer Messgenauigkeit von ± 2,6 Prozent mit der Gesamtbevölkerung übereinstimmen.

Für weitere Auskünfte:
Peter Marbet
Leiter Abt. Politik und Kommunikation
Tel. 032 625 42 57 / 079 648 45 41
E-Mail: peter.marbet@santesuisse.ch

Diese Medienmitteilung und die Unterlagen zur Pressekonferenz können Sie im Internet abrufen unter: www.santesuisse.ch

Quelle santésuisse, September 2007

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