10.09.2007 14:40:34   /   bonus.ch - News   /   Versicherung

Neues Schweizer Implantatregister SIRIS

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SIRIS heisst das neue Schweizer Implantatregister, das von der dazu gegründeten Stiftung für Qualität in der Orthopädie errichtet und geführt wird. Ab 2008 werden die den Patienten implantierten Kunstgelenke in dieser nationalen Datenbank zentral registriert. Mit dem Register wird ein effektvolles Frühwarnsystem beim Auftreten von Schäden an Implantaten ins Leben gerufen. SIRIS ermöglicht erstmals Qualitätsvergleiche zwischen Produkten, zwischen Kliniken und zwischen operierenden Ärztinnen und Ärzten.

Am 31. August 2007 wurde nach intensiven Vorarbeiten die Stiftung für Qualität in der Orthopädie gegründet. Die Stiftung führt das Schweizer Implantatregister SIRIS und wurde ins Leben gerufen von SGO, Schweizerische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (Mitglied des Dachverbandes der chirurgischen Fachgesellschaften FMCH) FASMED, Dachverband der Schweizerischen Handels- und Industrievereinigungen der Medizinaltechnik santésuisse - Die Schweizer Krankenversicherer Das Bundesamt für Gesundheit BAG und der Verband H+ Die Schweizer Spitäler begrüssen die Einrichtung eines Implantatregisters; Letzterer prüft derzeit eine aktive Mitgliedschaft im Stiftungsrat. Mit der technischen Betreuung der Datenbank wurde das Maurice E. Müller- Institut MEM der Universität Bern beauftragt.

Erstmals Langzeitbeobachtungen möglich – Datenschutz gewährleistet

„Das KVG enthält insbesondere in Art. 58 eine institutionelle Verankerung der Pflicht zur Qualitätssicherung. Diese Verantwortung wollen wir mit SIRIS wahrnehmen,“ erklärt Stiftungspräsident Dr. med. Josef E. Brandenberg, der auch die SGO präsidiert. Die Kenndaten der eingesetzten Kunstgelenke – in der Anfangszeit Hüft- und Kniegelenke, später auch weitere Implantate – werden im Operationssaal erfasst. Der Operateur füllt zu jedem verwendeten Implantat einen Fragebogen mit den wichtigsten Angaben zur Operation aus. Kenndaten der Implantate und ärztliche Fragebogen werden sodann elektronisch ans MEM übermittelt. Bei erneuten Operationen am betreffenden Gelenk erfolgt eine weitere Meldung an das Register. Dadurch können unerwartet aufgetretene Schäden bestimmter Produkte nicht nur frühzeitig sowie zentral erkannt, sondern Patienten mit den gleichen Prothesentypen auch ohne Verzug orientiert und zu ärztlichen Kontrollen aufgefordert werden. Sollte der erfahrungsgemäss seltene Fall einer Rückrufaktion ausnahmsweise doch eintreten, können bereits an Spitäler und Kliniken ausgelieferte Produkte rasch zurückgezogen werden. Die in SIRIS mögliche Erstellung von Online-Statistiken erlaubt es der Ärzteschaft und den Spitäler die eigene Qualität durch Datenabfrage und Vergleiche mit anderen Leistungserbringern zu überprüfen. Mit SIRIS werden in der Schweiz erstmals Langzeitbeobachtungen und damit Aussagen über die Funktionsdauer der Kunstgelenke ermöglicht. In der Schweiz werden zurzeit jährlich über 16 000 Hüftprothesen und über 10 000 Knieprothesen eingesetzt.

Neben der flächendeckenden Sicherung der Behandlungsqualität soll durch die kontinuierliche Datenerhebung vermehrt Transparenz geschaffen werden – sei dies bei Outcome-Schwankungen, bei regionalen Unterschieden oder bei Unterschieden zwischen Implantationstechniken, Implantaten, Nachbehandlungen etc. Zusätzlich zur Erhöhung der Patientensicherheit dienen diese Informationen der Industrie zum Produkte-Monitoring und der wissenschaftlichen Forschung bzw. Evaluation, den Sozialversicherern zur Qualitätssicherung und der Ärzteschaft zur Kontrolle der Behandlungsergebnisse.

Über die aus SIRIS gewonnenen Erkenntnisse veröffentlicht der Stiftungsrat jährlich einen Bericht. Die Datensammlung selber ist jedoch nicht öffentlich zugänglich. Die Benutzungsberechtigten tragen den Bestimmungen des Datenschutzes besonders Rechnung und schützen die Daten der Patienten entsprechend.

Die hervorragenden Erfahrungen mit bereits bestehenden Implantatregistern in Ländern wie Schweden oder Australien zeigen, dass mit SIRIS auch in der Schweiz eine wesentliche Optimierung in der Qualitätsverbesserung von orthopädischen Therapien für Patientinnen und Patienten, Ärzteschaft, Spitäler, Implantat-Hersteller und Krankenversicherer möglich wird.

Weitere Auskünfte:

Dr. med. Josef E. Brandenberg
Stiftungspräsident
Tel. 041 208 38 12
josef.brandenberg@hin.ch

Christine Arregger Michel, Fürsprecherin
Geschäftsführerin
Tel. 031 380 85 85
ch.arregger@markwalder-partners.ch

     

 

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