16.08.2007 14:47:35   /   bonus.ch - News   /   Konsum

Zu viele Wildunfälle auf Schweizer Strassen

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Auf den Schweizer Strassen kollidieren jedes Jahr weit über 20 000 Motorfahrzeuge mit Wildtieren. Mit akustischen Wildwarnern und mit verstärkter Informationsarbeit soll die Unfallrate stark gesenkt werden. Das Projekt ist im Kanton Zürich lanciert worden.

Lindau, 7. August 2007 - Jede Stunde kollidiert in der Schweiz ein Auto mit einem Reh. Jährlich werden der Polizei und den Wildhütern über 20 000 Unfälle mit grossem und mittelgrossem Wild gemeldet. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer nicht gemeldeter Unfälle. Nicht immer bleibt es für den Menschen beim Schrecken. Jedes Jahr verletzen sich auch über 60 Personen bei Unfällen mit Wild. Allein der Sachschaden beläuft sich auf über 25 Millionen Franken. Die Jäger und Wildhüter haben die undankbare Aufgabe, mit grossem Aufwand verletztes Wild zu suchen und von ihrem Leiden zu erlösen.

Diese Situation ist unbefriedigend. Mit dem Projekt «Weniger Wildunfälle!» wollen der Schweizerische Versicherungsverband SVV, die Baudirektion des Kantons Zürich , RevierJagd Schweiz und der Schweizer Tierschutz STS die Zahl der Unfälle mit Wild stark senken.

Reduktion der Unfallrate um die Hälfte

Einerseits soll dieses Ziel durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden. Ergänzend dazu werden Strassenabschnitte mit Wildwechsel mit so genannten Wildwarnern ausgerüstet. Trifft nachts und bei Dämmerung das Schweinwerferlicht von Motorfahrzeugen auf ein solches Gerät, wird ein Pfeifton ausgelöst, der die Tiere warnt und davon abhält, die Strasse zu überqueren. Der Wildwechsel in gefahrlosen Momenten bleibt damit möglich. Die Wildwarner werden in Abständen von ca. 50 Metern wechselseitig einmal am linken und einmal am rechten Strassenrand an den weissen Strassenleitpfosten befestigt. Nach erfolgreichen Pilotversuchen werden im Kanton Zürich bis Mitte August 2007 über 40 besonders exponierte Strassenabschnitte mit den Wildwarnern ausgerüstet sein, was rund 40 Kilometern entspricht. Auf diesen Strecken soll die Zahl der Unfälle mit Wild auf die Hälfte gesenkt werden. Die Geräte werden in der Schweiz produziert in Zusammenarbeit mit der Brühlgut-Stiftung in Winterthur, die erwachsenen Menschen mit Beeinträchtigungen unter anderem auch Arbeitsplätze bietet.

Angepasste Geschwindigkeit bietet besten Schutz

Der beste Schutz vor Unfällen mit Wild bietet nach wie vor Fahren mit angepasster Geschwindigkeit auf gefährdeten Abschnitten! Die Aufklärungsarbeit des Tierschutzes und der Jagdverbände soll deshalb weitergeführt und verstärkt werden. Basis hierfür bildet ein Flyer , der über verschiedene Kanäle verteilt wird. Er zeigt auf, welche Tierarten sich wie verhalten, zu welcher Tageszeit die grösste Gefahr herrscht und was nach einer Kollision zu tun ist. Unfälle mit Wild müssen per Gesetz immer der Polizei gemeldet werden.

Ausdehnung auf weitere Kantone

In den kommenden Monaten werden im Kanton Zürich mehrere hundert Strecken mit den Wildwarnern ausgerüstet. Im Frühjahr 2008 erfolgt die Ausweitung auf Teilgebiete in den Kantonen Luzern und Schaffhausen. Die Montage und die Wartung erfolgt im Wesentlichen durch die lokalen Jagdgesellschaften.

Quelle Schweizerischer Versicherungsverband SVV, August 2007

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