16.10.2012 07:35:00   /   bonus.ch - Pressemitteilung   /   Versicherung

Wie behält man die Prämien im Griff? Fokus auf die Verwaltungskosten der Krankenkassen

Im Durchschnitt dienen pro Tausend Franken, die von den Versicherten bezahlt werden, lediglich CHF 54.- zur Deckung der Verwaltungskosten der Krankenkassen. Die verbleibenden CHF 946.- entsprechen den Kosten für medizinische Dienstleistungen: Medikamente, Krankenhäuser, Ärztepraxen, usw.

Wie behält man die Prämien im Griff? Fokus auf die Verwaltungskosten der KrankenkassenUm einer Erhöhung der Krankenversicherungsprämien Einhalt gebieten, ist es wichtig, letztere Kosten zu begrenzen. Eine Kostensenkung von nur 3% in diesem Bereich hätte dasselbe Ergebnis zur Folge, wie eine Senkung der Verwaltungskosten um 50%! Im Laufe der Jahre sind die Kosten der medizinischen Leistungen extrem gestiegen, während der Prozentsatz der Verwaltungskosten gleich geblieben ist.

Die Nationalrätin Isabelle Moret hat kürzlich mittels einer Motion beantragt, dass die Website des Bundes, priminfo.ch, den Prozentsatz der Verwaltungskosten jeder Krankenkasse veröffentlicht, um den Versicherten bei ihrer Wahl zu helfen. Die Vergleichsseite bonus.ch hat diese Information vor kurzem für ihre Nutzer zur Verfügung gestellt. Die Krankenkassen mit den niedrigsten Prozentsätzen sind Vita Surselva, Sodalis und Vallée d’Entremont. Unter den grossen Krankenversicherern zeichnen sich Atupri, Visana, sowie Assura und CSS durch die besten Prozentsätze aus.

Frau Moret hat ebenfalls vorgeschlagen, dass das BAG ein Label an jene Vergleichsdienste verleiht, die sich als unabhängig erweisen. Die Vergleichsseite bonus.ch begrüsst diese Initiative und hofft auf eine schnellstmögliche Einführung einer solchen Zertifizierung, um den falschen Behauptungen betreffend unserer Plattform Einhalt zu gebieten.

In der Tat erhält bonus.ch keine Kommissionen von den Versicherern und in vielen Fällen werden lediglich die Gebühren für die Übertragung der Offerten von Zusatzversicherungen in Rechnung gestellt, um die Tätigkeit der Vergleichsseite zu finanzieren. bonus.ch ist also kein Makler, bevorzugt keinen Versicherer und zeigt die Prämien aller Schweizer Krankenversicherer an. Indem bonus.ch die Konkurrenz unter den Versicherern fördert, trägt die Plattform zur Reduzierung der Krankenversicherungsprämien bei und leistet dank der automatisierten Bearbeitung auch ihren Beitrag zur Senkungen der Verwaltungskosten der Krankenkassen.

Die Erstellung eines Prämienvergleichs und das Bereitstellen von nützlichen Informationen für die Versicherten stellen einen grossen Arbeitsaufwand dar. Im Fall der Seite priminfo.ch wurde diese Arbeit mit dem Geld der Steuerzahler finanziert. Diese Seite ist also alles andere als kostenlos! Ihre Verbesserung und das Bereitstellen von benutzerfreundlichen Informationen würden weiterer öffentlicher Mittel bedürfen, ohne dass dafür momentan eine gesetzliche Basis besteht. Ausserdem kann man sich berechtigterweise fragen, ob es Aufgabe des Bundes ist, Privatunternehmen Konkurrenz zu machen.

Die Vergleichsseite bonus.ch begrüsst ebenfalls den Gegenvorschlag des Bundesrates gegen die Volksinitiative für eine Einheitskasse. Für bonus.ch ist der freie Wettbewerb am besten geeignet, um die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Krankenversicherungssystems zu gewährleisten – vorausgesetzt, es gibt einen gesetzlichen Rahmen zur Vermeidung von Wettbewerbsbehinderungen und -verzerrungen. Der Gegenvorschlag des Bundesrates ist ein Schritt in diese Richtung.

Verwaltungskosten jeder Krankenkasse und jeder Versicherungsgruppe, Auswertungen und Standpunkte von bonus.ch zur Debatte über die Vergleichsseiten

Rubrik Krankenkasse und Prämien 2013 auf bonus.ch

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Lausanne, 16. Oktober 2012

     

 
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