26.05.2011 12:54:14   /   bonus.ch - News   /   Versicherung

Reisen mit dem Haustier

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Scheint es Ihnen unvorstellbar, Ihr Tier einem Verwandten, einem Nachbarn oder einer Pension in Obhut zu geben, weil Ihnen seine Gesellschaft auch während der Reise wichtig ist? Dann raten wir Ihnen, vor der Reise entsprechende Massnahmen zu treffen. Erkundigen Sie sich ausführlich über die im Ausland geltende Gesetzgebung in Sachen Einreise und Impfungen für Tiere. Prüfen Sie ebenfalls, welche Versicherung Ihnen den besten Schutz bietet!

Gesetzliche Vorschriften: Pass und Impfungen

So wie sein Besitzer muss auch ein Haustier die Grenzen mit einem Pass überqueren. Das standardisierte Dokument wird von einem Tierarzt ausgestellt und ist in ganz Europa gültig. Ausserhalb unseres Kontinents setzen verschiedene Reiseländer jedoch strengere Massstäbe, z.B. in Singapur, wo die Einreise eines Haustiers zusätzlich einer Erklärung der Fluggesellschaft bedarf oder in Tunesien, das die Einreise der folgenden Hunderassen nicht gestattet: Pit Bull, Rottweiler, Tosa, Mastiff, Bear Bull.

Auch im sanitären Bereich gibt es überall auf der Welt unterschiedliche Vorschriften. Länder wie England, Schweden oder Irland zum Beispiel, verlangen ausser den üblichen Reiseimpfungen für Tiere zusätzlich, dass Behandlungen gegen Tollwut und Parasiten durchgeführt wurden. Am besten informieren Sie sich also vor der Abreise bei den örtlichen Behörden. Die Botschaft, sowie das Konsulat und das tiermedizinische Amt des Ferienlandes werden Ihnen ausführlich über die Eintrittsbedingungen Auskunft geben können. Es ist ebenfalls wichtig, die Impfungen Ihrer Tiere stetig auf dem neuesten Stand zu halten und deren Ablaufdatum rechtzeitig vor der Reise nachzuprüfen. Zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt diesbezüglich um Rat zu fragen.

Einige unerlässliche Punkte für den Weg
Man fährt in die Ferien um sich zu entspannen. Für Ihren kleinen Freund jedoch kann die Reise viel Stress bedeuten. Je nach Aufenthaltsort und -dauer, sowie gewählter Art der Reise reagieren Tiere unterschiedlich. Während sich ein Hund relativ problemlos an einen neuen Ort anpasst, fällt es einer Katze wesentlich schwerer. Für Katzen hat ihr Revier eine sehr grosse Bedeutung und sie fühlen sich nur mit Mühe auf Neuland zu Hause. Auch ist es wichtig, die Fahrt mit dem Auto oder der Bahn für Ihr Tier so komfortabel wie möglich zu gestalten. Denken Sie deshalb daran, ihm genügend Wasser zu geben, eine angenehme Temperatur im Wagen zu halten, sichere Boxen anzuschaffen und regelmässige Pausen einzulegen, während denen es sein Geschäft verrichten und sich die Beine vertreten kann. Sollte Ihr Tier sehr ängstlich sein oder unter Reisekrankheit leiden, ist es zweckmässig ihm Beruhigungspheromone oder ein Mittel gegen Übelkeit zu verabreichen. Lassen Sie sich diesbezüglich aber unbedingt von einem Tierarzt oder einer Fachperson beraten und lassen Sie sich die entsprechenden Medikamente verschreiben. Geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, sich nach und nach an die neue Umgebung zu gewöhnen. Wenn Sie mit dem Flugzeug reisen, informieren Sie sich bei den verschiedenen Fluggesellschaften über die geltenden Reisebedingungen für Tiere. Bedenken Sie ebenfalls, dass einige Hotelbetriebe keine Tiere dulden oder für deren Anwesenheit einen Preisaufschlag verlangen.

Die Risiken während des Aufenthalts
Ausser der Tollwut ist Ihr Tier auswärts ebenfalls anderen Krankheiten ausgesetzt, wie zum Beispiel denjenigen, die von Zecken, Phlebotomien und Mücken übertragen werden, die sogenannten Parasitosen (spezifisch für warme Länder, insbesondere entlang der Mittelmeerküste). Babesiose und Leishmaniose sind darunter am meisten diagnostiziert. Die eine wird von der Zecke verursacht und greift die roten Zellen an, während die andere auf den Stich einer Sandmücke zurückzuführen ist und die inneren Organe befällt. Bitten Sie also Ihren Tierarzt vor der Abreise um charakteristische Informationen zu Reiseziel und -typ. Diese Angaben könnten ebenfalls hilfreich sein, wenn unmittelbar nach Ihrer Rückkehr bei Ihrem Tier eine Infektion festgestellt werden sollte und es Fragen zu deren Ursache gibt.

Ist Reiseschutz immer in der Tierversicherung eingeschlossen?
Eine Tierversicherung beinhaltet nicht immer auch Reiseschutz und nicht jeder Versicherer übernimmt Tierarztkosten im Ausland. Ist aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit im Ausland eine Behandlung nötig, wird diese jedoch im Allgemeinen vollumfänglich vergütet, vorausgesetzt, sie wird in der Schweiz durchgeführt. Um festzustellen, welche Leistungen Ihre Tierversicherung bei einem Auslandsaufenthalt bietet, lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Ihre Versicherungspolice begleiten, genau durch und kontaktieren Sie gegebenenfalls Ihren Versicherer.

Was man nach der Rückkehr nicht vergessen sollte
Es ist wichtig zu wissen, dass Sie auch nach der Rückkehr von einer Auslandsreise mit Ihrem Tier, gewissen gesetzlichen Verpflichtungen unterliegen. Diese sind zwar zum Teil abhängig davon, aus welchem Land Sie zurückkehren (siehe Webseite des Bundesamts für Veterinärwesen für ausführliche, landesbezogene Angaben), doch in den meisten Fällen müssen Sie eine gültige Tollwutimpfung, das Vorhandensein einer Mikrochip-Kennzeichnung und einen gültigen Haustierpass vorweisen. Falls Sie Besitzer eines Hundes sind, dem der Schwanz- oder die Ohren gestutzt wurden, lassen Sie sich vor der Abreise ins Ausland bescheinigen, dass dieser Eingriff von einem Chirurgen ausgeführt wurde und rechtmässig ist. Ansonsten könnten Ihnen die Behörden, aufgrund der in der Schweiz geltenden Gesetzgebung, die Rückkehr in die Heimat mit Ihrem Hund verweigern!

Wir empfehlen ebenfalls, Ihr Tier sofort nach der Rückkehr von einem Tierarzt entwurmen und auf Parasiten untersuchen zu lassen.

Quelle: bonus.ch, Mai 2011

     

 
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