28.06.2010 08:36:23   /   bonus.ch - News   /   Versicherung

Managed Care kommt schlecht an

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Schlechte Nachrichten für die Politiker: Nur 28 Prozent aller Stimmberechtigten wollen sich einem Ärztenetzwerk anschliessen.

Der Demoskop Claude Longchamp spricht von einer «riesigen Lücke». Denn die Politik
setze grosse Hoffnungen in Managed-Care-Modelle. Dank ihnen sollen die Kosten im
Gesundheitswesen sinken. Für den Erfolg solcher Ärztenetzwerke müsste die
Zustimmung in der Bevölkerung laut Longchamp aber «bei 60, 70, 80 Prozent» liegen.

Sein Forschungsinstitut GfS Bern hat im Auftrag von Interpharma, dem Verband der
forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, 1200 Stimmberechtigte aus der
ganzen Schweiz befragt. Von diesen sind nur 10 Prozent in einem Managed-Care-
Modell versichert. Weitere 18 Prozent könnten sich vorstellen, eine derartige
Versicherungslösung zu wählen.

Diese Interessierten verbinden damit die Erwartung, dass die Prämien ihrer
Krankenversicherung sinken. Eine weitere Bedingung aufseiten der ManagedCare-
Willigen: Sie wollen ihren Hausarzt behalten. Aber Managed Care beinhaltet den
Verzicht auf eine freie Arzt- und Spitalwahl. Die gesamte Behandlung bei Hausärzten,
Spezialisten, Labors, Spitälern usw. soll dabei von einer Stelle aus organisiert werden.

Bei 58 Prozent der Befragten resultierte ein klares Nein auf die Frage: «Kommt für Sie
eine Versicherung in einem Managed-Care-Modell infrage?» Am ehesten noch können
sich die 30- bis 39-Jährigen (27%) dafür erwärmen, am wenigsten die 60- bis 69-
Jährigen (11%). Generell können sich jene, die ihren Gesundheitszustand als gut
bezeichnen, eher vorstellen, ein Managed-Care-Modell zu nutzen. Für Longchamp ist
klar: «Hier besteht ein massives Aufholthema für die nächste Zeit.»

Krankenkassen sollen sparen

Müssten die Stimmberechtigten über Sparmassnahmen bestimmen, würden sie den
Hebel bei den Verwaltungskosten der Krankenkassen ansetzen (63%). Ferner sinkt seit
1997 die Bereitschaft, mehr Leistungen zu finanzieren. Dies gilt für Naturheilärzte
ebenso wie für die Intensivmedizin oder die Medikamentenforschung.

Sympathie geniesst nach wie vor die Spitex. Ihr würde jede dritte befragte Person mehr
Mittel zugestehen. Die Bereitschaft, Generika zu akzeptieren, scheint gesättigt (73%).
Dafür wird vermehrt gefordert, die Krankenkassen sollten mit den Herstellern über
Medikamentenpreise verhandeln (69%).

Quelle: SDA - Tages Anzeiger - Juni 2010

     

 
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