17.05.2011 08:55:43   /   bonus.ch - News   /   Versicherung

Kantone wehren sich gegen Einfrieren von Prämien und Spitaltarifen

Der Vergleich der Krankenkassenprämien sowie unsere Ratschläge und Tipps helfen Ihnen, eine Krankenkasse zu finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht, und gleichzeitig zu sparen.

Bei der Umstellung zur neuen Spitalfinanzierung kracht es im Gebälk des Gesundheitswesens. Per Dringlichkeitsrecht wollen die Kommissionen von National- und Ständerat verhindern, dass wegen des Systemwechsels die Krankenkassenprämien steigen. Dagegen wehren sich die Kantone vehement.

"Das ist, wie bei einem fahrenden Zug die Räder zu wechseln", sagte der Basler Regierungsrat Carlo Conti, Vizepräsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK), am Montag vor den Medien in Bern. Tatsächlich ist die neue Spitalfinanzierung, die auf Anfang 2012 in Kraft tritt, ohnehin in einer heiklen Phase der Umsetzung.

Zwischen Kantonen, Krankenkassen und Spitälern ist derzeit die Ausmarchung im Gang, wer welchen Anteil an den Kosten für stationäre Spitalbehandlungen übernimmt. Dabei geht es letztendlich vor allem darum, was die Steuerzahler via Kantonsbeteiligung und was die Prämienzahler via Krankenkassen bezahlen müssen.

Alarm im Parlament

Vor zwei Wochen hatten die Kantone mitgeteilt, welchen Prozentsatz sie an der stationären Behandlung übernehmen wollen. Gestützt darauf errechneten die Krankenkenkassen ein Prämienwachstum von 1,6 Prozent allein aufgrund des Systemwechsels.

Dies wiederum schreckte die Politik auf, die sich von der neuen Spitalfinanzierung eigentlich tiefere Kosten versprochen hatte. Umgehend verabschiedeten die Gesundheitskommissionen von National- und Ständerat eine Initiative, mit welcher durch die Umstellung verursachte höhere Krankenkassenprämien und Spitaltarife verhindert werde sollen.

Auch die GDK wolle die Prämienzahler schonen, sagte Conti. Der Systemwechsel koste die Kantone aber ohnehin schon rund eine Milliarde Franken. Würden Prämien und Tarife eingefroren, müssten die Steuerzahler zusätzlich die auf die Krankenkassen entfallenden Mehrkosten von 400 Millionen Franken berappen.

Zweifel an Prognosen

Conti erinnerte auch daran, dass mit der neuen Spitalfinanzierung vor allem die Zusatzversicherungen entlastet werden. Allein bei der Zusatzleistung "Spital allgemeine Abteilung ganze Schweiz" können gemäss GDK bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr eingespart werden.

Quelle: sda-ats, swissinfo.ch, Mai 2011

     

 
Verbreitungspolitik für unsere Rubrik "News"  

Krankenversicherung

 

Prämienvergleich Krankenkassen

Vergleichen Sie kostenlos die Beiträge für Ihre Krankenkasse und sparen Sie!

Werbung

Unsere Kontaktdaten

 

bonus.ch SA
Av. de Beaulieu 33
1004 Lausanne, Suisse
Tel : +41 (0)21 312 55 91

So kontaktieren Sie uns
Patrick Ducret, unser Direktor

Patrick Ducret auf Google+

Unsere Mission: Ihnen beim Sparen zu helfen

Konsumenten Informationen

Verpassen Sie keine Gelegenheit, Geld zu sparen. Erhalten Sie unsere Vergleiche, Ratschläge und Tipps in den Bereichen Versicherung, Finanzen, Konsumgüter und vieles mehr...

Treten Sie unserer Community bei

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand, finden Sie alle Ratschläge und Tipps zum Sparen auf:

bonus.ch auf Facebook @bonusNewsFR auf Twitter bonus.ch youtube Beiträge mit RSS-Feed abonnieren

bonus.ch war Ihnen von Nutzen? Empfehlen Sie die Webseite einem Freund

Wissenswertes über bonus.ch

Wer ist bonus.ch? Wie funktionieren die Vergleiche? Presseanfragen, Partnerschaften, Werbung...

Alle Informationen über bonus.ch

© 2004-2017 copyright bonus.ch SA  -  Sitemap