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Hitzewelle: Trinken Sie viel, günstig und umweltfreundlich!

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Je höher das Quecksilber im Thermometer steigt, umso mehr Flüssigkeit braucht Ihr Körper. Doch was machen gegen den Durst? Wasser trinken! Voller Mineralien und mit Zero-Kalorien, ist Wasser der perfekte Durstlöscher. Wir wollten mehr zum Thema Trinkwasser wissen und haben den Spezialisten gefragt. Herr Paul Sicher, Leiter Kommunikation Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW, hat auf unsere Fragen geantwortet:


1. Warum ist Wasser so wichtig für unseren Organismus?
„Trinkwasser ist das wohl am strengsten kontrollierte Nahrungsmittel, denn seine Qualität und Verfügbarkeit sind für den Menschen lebensnotwendig. Unser Körper besteht zu etwa 60% aus Wasser und täglich scheidet der Organismus ca. 2.5 Liter Flüssigkeit aus. Um diese zu kompensieren nimmt der Organismus viel Wasser über feste Nahrung auf. Zusätzlich sollte man idealerweise 2 – 3 Liter am Tag trinken. Ausreichende Trinkwasserzufuhr ist wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.“ erklärt uns Herr Sicher.


2. Ist der Genuss von Leitungswasser ratsam?
Wasser ist ein überaus wertvoller Rohstoff. Wie uns Herr Sicher informiert, ist das Grundwasser in der Schweiz von exzellenter Qualität. „In der Tat ist die Zusammensetzung des Schweizer Hahnenwassers vergleichbar mit der von Mineralwasser. Dennoch trinken viele Menschen Wasser aus Flaschen, weil sie annehmen, dass dieses besser und gesünder ist. Das ist eine zusätzliche Belastung für die Umwelt, die auf einem Trugschluss beruht, denn unser Hahnenwasser ist aus mikrobiologischer und chemischer Sicht einwandfrei und wird regelmässig kontrolliert. Über den Wasserhahn kommt es direkt zu Ihnen nach Hause und ist so für jedermann zugänglich. Es ist gesund, immer frisch, günstig und umweltfreundlich, denn es bedarf weder des Transportes mit Lastwagen über lange Strecken, noch Verpackung oder Lagerung. Wer Sprudelwasser bevorzugt, kann sich entsprechender Geräte bedienen.“ so der Vertreter des Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW.


3. Was genau versteht man unter einer „Ökobilanz“?
Herr Sicher informiert: „Die Ökobilanz ist eine Methode, die es erlaubt zu messen, welchen Einfluss auf die Umwelt ein bestimmtes Produkt während seines gesamten Lebenszyklus, d.h. ab Förderung der Rohstoffe über sämtliche Phasen der Produktion und der Nutzung, bis zu seiner Beseitigung, ausübt. Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW hat eine solche Studie erstellen lassen, um die Werte für Hahnenwasser mit denen von Mineralwasser zu vergleichen. Das Resultat ist eindeutig: Hahnenwasser benötigt bis zu 1000 Mal weniger Energie, um bis in Ihr Glas zu gelangen! Laut der Studie entspricht der Genuss von 2 Litern Hahnenwasser pro Tag über ein Jahr einer Fahrt mit dem Auto über 2 km, für die gleiche Menge aus der EU stammenden Mineralwassers jedoch würden 2000 km benötigt. Je nach Art des Transportes, der Kühlung und speziellen Verpackung kann dieser Unterschied noch grösser sein! Zudem zeigt die Ökobilanzstudie, dass vom gesamten Primärenergiebedarf, welchen wir zum Wohnen benötigen, die Bereitstellung von Trinkwasser nur etwa ein halbes Prozent ausmacht. Das heisst, mit einer mengenmässigen Einsparung vom Trinkwasserverbrauch leisten wir keinen relevanten Beitrag zum Energiesparen oder zum Schutze der Umwelt. Es lohnt sich hingegen aus Sicht des Energiesparens, möglichst wenig Warmwasser zu verwenden. Und es lohnt sich aus Sicht der Umwelt, qualitativ Sorge für unser Wasser zu tragen und es möglichst wenig zu verschmutzen.“

Vollständige Ökobilanz lesen


4. Wer kontrolliert die Qualität unseres Trinkwassers?
„Die Lebensmittelverordnung bestimmt die hohen Anforderungen, denen das Hahnenwasser entsprechen muss, ganz genau. Damit es das Label "Trinkwasser" bekommt, muss der jeweilige Versorger nachweisen, dass es frei von Krankheitserregern ist und dass die eventuellen Rückstände chemischer Substanzen nicht gesundheitsgefährdend sind. Zudem überwachen die unabhängigen Kantonalen Laboratorien alle Wasserversorgungen. Die Trinkwasserversorger sind ausserdem verpflichtet, die Verbraucher mindestens einmal jährlich über die Wasserqualität zu informieren. Interessierte Konsumenten können mehr über die Qualität des Trinkwassers Ihrer Region auf der Internet-Plattform www.wasserqualitaet.ch erfahren.“

Um sich gegen die Folgen der extremen Hitze zu schützen, trinken Sie ausreichend Wasser, sei es still, gesprudelt, pur, mit Fruchtsäften oder Aromen versetzt, und zeigen Sie sich gegenüber schwächeren Personen solidarisch. Gerade für Kinder und ältere Menschen stellt dieser Hitzesommer eine Extrembelastung dar.

Quelle: bonus.ch - August 2010

     

 
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