Definition der Anlageprodukte

Es wird eine ganze Palette an Anlage- oder Investitionsprodukten von Banken, Finanzinstituten und auch von Versicherern angeboten.

Kassenobligationen


Kassenobligationen sind Geldanlagen zu einem festen Zinssatz. Sie können eine Kassenobligation ab einem, durch die Bank definierten Minimalbetrag akquirieren. Die Laufzeit kann variieren, wird jedoch üblicherweise auf zwei bis acht Jahre festgelegt. Die jährliche Rendite bleibt während der ganzen Laufzeit der Anlage konstant, da die Verzinsung fest ist. Diese Art von Geldanlage ist deshalb für Investoren geeignet, welche von einer besseren Rendite als bei traditionellen Sparkonten profitieren möchten, ohne jedoch grosse Risiken eingehen zu müssen. Die Kassenobligationen unterliegen der eidgenössischen Stempel- und Verrechnungssteuer. Kassenobligationen sind bereits ab Beträgen von CHF 1'000.- bis 5'000.- möglich.

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Festgeldkonten, Depots oder Festgeldanlagen


Festgeldkonten sind für Kunden bestimmt, welche ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum (1 bis 5 Jahre oder 1 bis 10 Jahre für die meisten Anbieter) fest anlegen möchten. Der Mindestbetrag für ein Festgeldkonto beträgt normalerweise CHF 5'000.-. Da der Zinssatz festgelegt ist, bleibt die Rendite somit während der ganzen Laufzeit konstant. Das Depot (oder die Festgeldanlage) ist eine Anlage mit fester Verzinsung und einer festen Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Es handelt sich hierbei also um eine kurzfristige Anlage. Die Rendite erfolgt gemäss dem Geldmarktsatz und wird für die ganze Laufzeit der Anlage immer im Voraus festgelegt. Eine Festgeldanlage verursacht weder Provision noch Kosten. Der Mindestanlagebetrag beläuft sich in der Regel zwischen CHF 50'000.- und CHF 100'000.-, kann aber je nach Laufzeit variieren.

Treuhandanlagen (eher relevant für Berufsanleger als für Privatpersonen)


Die Treuhandanlagen sind vor allem für Kunden bestimmt, welche einen gewissen Geldbetrag kurzfristig (1 bis 12 Monate) anlegen möchten. Bei dieser Art von Anlage wird die Bank beauftragt, den Geldbetrag in einer ausländischen Bank anzulegen. Treuhandanlagen können interessante Steuervorteile ermöglichen, denn sie unterliegen keiner Verrechnungssteuer. Treuhandanlagen können in CHF oder in ausländischen Devisen angelegt werden, und profitieren von den Geldmarktbedingungen. Der Mindestbetrag kann von Bank zu Bank variieren (liegt jedoch meistens bei CHF 100'000.-). Die Risiken für den Investor sind je nach gewählter Anlageart unterschiedlich.

Callgeldanlagen (eher relevant für Berufsanleger als für Privatpersonen)


Eine Callgeldanlage ("call money") ist eine kurzfristige Anlage, welche vor allem für unbenutztes Kapital lohnenswert ist. Die Dauer der Anlage ist nicht festgelegt, deshalb ist das Kapital jederzeit verfügbar, in der Regel innert 48 Stunden. Eine Callgeldanlage kann in CHF oder in ausländischen Devisen angelegt werden. Der Mindestanlagebetrag ist meistens auf CHF 250'000.- festgelegt.

Vergleich Investitionsgüter

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4/16/2014 8:14:01 AM    -News

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